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	<title>D’EST &#8211; EECLECTIC</title>
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	<description>Digital Publishing for Visual Culture</description>
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		<title>Postsocialism as Method: Anti-Geographies of Collective Desires</title>
		<link>https://eeclectic.de/produkt/postsocialism-as-method/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[janine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 22:22:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>D’EST Zyklus #2. Künstlerische Formen der Erinnerung an der Schnittstelle zwischen postsozialistischen, queer-feministischen und dekolonialen Erzählungen und Vorstellungswelten</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Das Queere an den Postsozialismen, in unseren Augen, besteht darin, dass sie von politischen Sehnsüchten angetrieben werden, die nicht darauf abzielen, die kapitalistische Realität zu reproduzieren […]. Wir wissen vielleicht noch gar nicht, wohin diese radikalen politischen Sehnsüchte führen. Dies ist Teil ihrer Queerness.“ Neda Atanasoski und Kalindi Vora (übers. von den Herausgebenden, 2020)</p>
<p>Postsozialismus als Methode. Anti-Geografien kollektiver Sehnsüchte lautet der Titel des zweiten Zyklus kollektiv erarbeiteter Forschungs- und Programmarbeit der nomadischen Plattform und des Online-Archivs für Videokunst, Experimental- und Dokumentarfilm D’EST. Die Plattform kartografiert künstlerische Formen der Erinnerung an der Schnittstelle zwischen postsozialistischen, queer-feministischen und dekolonialen Erzählungen und Imaginarien.</p>
<p>Dieses Bundle aus fünf Zines dokumentiert und erweitert die Konstellation aus kuratierten Videokunst-Kapiteln, einem nomadischen Kinoformat sowie experimentellen, performativen Publikationspraktiken, die seit 2023 von den Kollektiven Krёlex zentre, Nhà Sàn Collective und Fehras Publishing Practices gemeinsam mit Ulrike Gerhardt und Suza Husse von D’EST entwickelt wurden. Entlang klebriger Zeitachsen und diasporischer Geografien verbinden sie politische Begehren und kollektive Lebenswelten aus unterschiedlichen Post/Sozialismen in Zentralasien, Vietnam, dem östlichen Mittelmeerraum, Nordafrika und Südwestasien, Deutschland, Europa und den USA.</p>
<p><strong>حاضر حلال Hader Halal [With Regards To Presence]</strong><br />
Hader Halal versammelt Texte rund um die Literaturzeitschrift „Lotus: Afro-Asian Writings“, die von 1968 bis Ende der 1990er-Jahre von der Afro-Asian Writers Association herausgegeben wurde und darauf abzielte, afro-asiatische Solidarität und antikoloniale Politik durch Literatur und Kultur zu fördern. Fehras Publishing Practices initiierte kollektive Fabulationen als Reaktion auf ihre Lotus-Sammlung und insbesondere auf Texte aus Palästina sowie Texte in Solidarität mit Palästina, um die Notwendigkeit des „Publizierens als solidarische Praxis“ zu ergründen und die Vernetzung von Hoffnungen, Befreiungskämpfen und Widerstand über verschiedene Regionen hinweg widerzuspiegeln.<br />
<em>Herausgegeben von Fehras Publishing Practices. Beiträge von Aaron Ahalu, Anna Ehrenstein, DNA (Blair &amp; Clint Opara), Farkhondeh Shahroudi, Fehras Publishing Practices, Iskandar Abdalla, Jyl Franzbecker, Moonis Ahmad, Promona Sengupta, Rebecca Pokua Korang, Shaunak Mahbubani, Shrujana N. Shridhar und Vidisha-Fadescha, </em><em>40 Seiten</em></p>
<p><strong>Postsocialist Time Slips</strong><br />
Das in Almaty und Wien ansässige Krёlex zentre ist eine imaginäre Para-Institution, die queere Kosmopolitik, spekulatives Welten-Entwerfen, inklusive diasporische Ästhetiken und translokale kulturelle Praktiken miteinander verbindet. Das Videokunst-Kapitel Postsocialist Time Slips von Krёlex zentre untersucht translokale queere Vorstellungswelten aus Zentralasien und fragt, wie Erfahrungen von Verlust, Schweigen, Terror, Widerstand, Mitgefühl und Liebe zu zeitlichen und politischen Verschiebungen führen können.<br />
<em>Herausgegeben von Krёlex zentre. Beiträge von Dilda Ramazan, Ulrike Gerhardt &amp; Krёlex zentre, </em><em>16 Seiten</em></p>
<p><strong>The Hometown Sky is as Blue as a Song</strong><br />
Anhand von zusammengestellten Briefen, grafischen Interventionen, überlagerten Videostills, Film- und Performance-Skripten vermittelt das Zine einen Strom von Liedern über Sehnsucht, Nostalgie, Sex, Tod, Humor und Chaos, der durch das D’EST Kapitel des Nhà Sàn Collective fließt. Ihre Auswahl an Bewegtbildarbeiten, die queere Vorstellungswelten und Klangwelten widerspiegeln, reflektiert Erfahrungen aus einer Ära der sozialistisch orientierten Marktwirtschaft, der Monetarisierung und Spiritualisierung, der Globalisierung und Lokalisierung in Vietnam sowie vietnamesisch diasporischen Gemeinschaften in den 1990er-Jahren.<br />
<em>Herausgegeben von Nhà Sàn Collective. Beiträge von Nguyễn Văn Song, Nguyễn Duy Anh, Síu Phạm, Nguyen Tan Hoang, Vu T. Thu Ha, Quynh Dong, 16 Seiten</em></p>
<p><strong>Shut Up White Boy</strong><br />
Dieses Zine würdigt den Kultfilm Shut Up White Boy aus dem Jahr 2002 unter der Regie von Vũ T. Thu Hà, welcher von einer Gruppe queerer asiatisch-amerikanischer Frauen, lesbischer Künstler:innen und Punkrock-Musiker:innen gemeinsam geschrieben, produziert und aufgeführt wurde. Der Film zeigt einen rassistisch geprägten Albtraum, in dem Träume wahr werden – voller Rache, Begierde, Lust und Spaß. Zusammen mit Bildern aus Schlüsselszenen des 16 mm Schwarz-Weiß-Zelluloidfilms entfaltet das Zine einen Dialog zwischen zwei Mitgestalter:innen des Films sowie Künstler:innen und Forscher:innen anlässlich des D’EST-Kapitels The Hometown Sky is as Blue as a Song des Nhà Sàn Collective.<br />
<em>Herausgegeben von Nhà Sàn Collective und Suza Husse. Beiträge von Leslie Shih Shu Mah, Vu T. Thu Ha, Nguyen Quoc Thanh und Suza Husse, </em><em>24 Seiten</em></p>
<p><strong>Postsozialismus als Methode. Anti-Geografien kollektiver Begehren. Ciné Moon Mobile</strong><br />
Dieses einführende Doppelzine begleitet den D’EST Zyklus #2 im Schloss Biesdorf und am Flutgraben e.V. (Sommer–Winter 2023). Umschlag und Inlay sind ein eigenes Zine von Suza Husse und Ulrike Gerhardt, sie stellen die Ideen, Kollektivitäten, Anti-Geografien sowie künstlerischen und kuratorischen Praxen vor, die den D’EST Zyklus #2 prägen. Das Hauptzine konzentriert sich auf das Ciné Moon Mobile, eine nomadische performative Architektur, die Aziza Kadyri und Kim Bode im Austausch mit Husse, Gerhardt und den Umwelten des D’EST Zyklus in Ostberlin eigens entwickelten. Bodes Beitrag verdeutlicht die konzeptuelle und methodische Beziehung des Ciné Moon Mobiles zu sowjetischen Kinobussen, die in den 1960er-Jahren durch die UdSSR, das ehemalige Jugoslawien und Afrika fuhren. In diesem Vehikel verwebt Kadyri ihre Auseinandersetzung mit Suzani Stickerei, einer zentralasiatischen Kunstform, die mit unsichtbar gemachter weiblicher Arbeit und generationsübergreifender Wissensvermittlung verbunden ist. Karolina Majewska-Güde und Gal Kirn vertiefen die historischen und künstlerisch-methodischen Resonanzen des Ciné Moon Mobile mit Blick auf dekoloniale und archivarische Perspektiven in der feministischen Kunstgeschichte (Majewska-Güde) und in der Geschichte der revolutionären Cinefizierung (Kirn).<br />
<em>Herausgegeben von Suza Husse, Ulrike Gerhardt. Beiträge von Aziza Kadyri, Gal Kirn, Karolina Majewska-Güde, Kim Bode, Suza Husse, Ulrike Gerhardt</em><br />
<em>24 Seiten</em></p>
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