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	<title>bürgerbeteiligung &#8211; EECLECTIC</title>
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	<title>bürgerbeteiligung &#8211; EECLECTIC</title>
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		<title>Black Studium. A Tribute to Fasia Jansen, Hilarius Gilges &#038; Joseph Ekwe Bilé</title>
		<link>https://eeclectic.de/produkt/black-studium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[janine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 15:24:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><em>Black Studium</em> legt Spuren der Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland frei, die Teil der Arbeiter:innenbewegung gewesen sind und erinnert an vergangene und gegenwärtige antirassistische Kämpfe</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>„Es ist auch wichtig für uns, dass Geschichte auch von denen geschrieben wird, die sie erlebt haben, von denen, um die es geht. “ – Jasmin Eding</strong></em></p>
<p>Die Publikation <em>Black Studium</em> dokumentiert die Installation <em>Black Lives Audio Triptych</em> von Ina Wudtke. Sie legt Spuren der Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland frei und erinnert multidirektional an vergangene und gegenwärtige antirassistische Kämpfe. Die Arbeit aktiviert Archivmaterial, insbesondere Songs, Texte und Fotos zu Fasia Jansen (1929 – 1997), Hilarius Gilges (1909 – 1933) und Joseph Ekwe Bilé (1892 – 1959) – alle drei waren im Kontext der Arbeiter:innenbewegung aktiv.</p>
<p>Die Audioarbeit besteht aus drei inszenierten Audioselbstportraits. Die Inszenierung geht<span class="Apple-converted-space"> </span>auf Techniken der Agitpropspielgruppen der Weimarer Republik zurück. Lokale Dialekte wurden häufig verwendet um Arbeiter:innen zu erreichen, dabei sollten die Agierenden nicht mit den Rollen verschmelzen wie im bürgerlichen Theater. Wichtig für die Wahl der Sprecher:innen waren ihr aktuelles gesellschaftliches Engagement, das als Fortführung der politischen Arbeit der Protagonist:innen angesehen werden könnte: So gehört Jasmin Eding (Sprecherin von Fasia) zu ADEFRA (Schwarze Frauen in Deutschland), die sich ab den 1980er Jahren für die Rechte und die Sichtbarkeit von Schwarzen Menschen in Deutschland organisiert haben. Der Krump-Tänzer Kofie Boachie (Sprecher von Hilarius Gilges) war maßgeblich an der Organisation der Black Lives Matter Demos in Düsseldorf beteiligt. Jeanne-Ange Wagne (Sprecherin von Joseph Ekwe Bilé) setzt sich mit den kolonialen Verstrickungen von Kulturinstitutionen auseinander.</p>
<p><em><strong>„Wir haben ja erst Mitte der 1980er Jahre damit angefangen, uns mit unserer Schwarzen Geschichte auseinanderzusetzen, und mittlerweile sind siebenunddreißig Jahre vergangen, und da ist doch eine ganz Menge passiert, wir haben ganz viel erlebt, erreicht, erkämpft.“ – Jasmin Eding</strong></em></p>
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		<title>Marx-Engels-Forum – JA!</title>
		<link>https://eeclectic.de/produkt/marx-engels-forum-ja/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[janine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 10:42:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>#3 / Zur Geschichte des Marx-Engels-Forums</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. April 2016 trafen sich rund 40 Personen anlässlich des 30-jährigen Gedenkens an die Errichtung des Marx-Engels-Forums in Berlin-Mitte. Die meisten von ihnen waren auch schon 1986 bei dessen Einweihung anwesend – gelebte Geschichte an einem Ort, dem immer wieder seine Bedeutung abgesprochen wird.</p>
<p>In den 1950er/60er Jahren wurde die Fläche für ein Hochhaus der DDR-Regierung freigehalten, das nie gebaut wurde. Die Planung des Marx-Engels-Forums in seiner parkähnlichen Form begann 1973. Nach 1989 wurde der Ort zunächst ohne Veränderungen hingenommen, vielleicht gar vergessen.</p>
<p>Heute stehen sich zwei Lager gegenüber: Auf der einen Seite die ‚Historischen’ mit ihrem Bestreben einer parzellengenauen Rekonstruktion des mittelalterlichen Stadtgrundrisses. So als wären sie vom Schlossbaufieber angesteckt, das sich am gegenüberliegenden Spreeufer ausbreitet. Auf der anderen Seite die ‚Modernen’, welche die architektonischen und städtebaulichen Zeugnisse der DDR-Moderne bewahren und weiterentwickeln wollen.</p>
<p>Das Marx-Engels-Forum ist ein Erinnerungsort par excellence zwischen Fernsehturm und zukünftigem Humboldt-Forum. Seit 2010 durch die Baumaßnahmen für die U-Bahnlinie 5 kaum zugänglich, soll dieser ab 2019 als städtischer Grünraum aufgewertet werden.</p>
<p>Die Geschichte des Ortes und seine wiederholten Neuverhandlungen, auch im Rahmen des Beteiligungsverfahrens von 2015, werden in diesem Heft zeichnerisch zur Diskussion gestellt: Wie lässt sich ein offenes Gelände – JA, genau darum geht es – an dieser zentralen Stelle erhalten und mit dem Ziel einer ständig wechselnden Nutzung gestalten?</p>
<p>Um die Freiheit in der Aneignung des Forums zu ermöglichen, müsste sie in der Gestaltung des öffentlichen Raumes eingeschrieben sein. Was liegt da näher, als den Stadtraum ausgehend von der Kunst über die physische Präsenz verschiedener skulpturaler Setzungen zu entwickeln. Schließlich waren die Skulpturen zuerst da – nicht nur Marx und Engels!</p>
<p>Leseprobe (pdf):</p>
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		<title>Die Mauerpark-Affäre</title>
		<link>https://eeclectic.de/produkt/die-mauerpark-affaere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[janine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 12:04:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>#1 / Der Mauerpark und die Demokratie</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unmittelbar nach dem Fall der Berliner Mauer beginnen Bürger*innen eigenmächtig mit der Begrünung eines Teils des ehemaligen Grenzstreifens zwischen den Bezirken Prenzlauer Berg im Osten und Wedding im Westen.</p>
<p>Damit schaffen sie die Grundlage für einen Park, um dessen Fertigstellung die folgenden 25 Jahre gerungen wird – eine Zeit, in der sich bürgerschaftliches Engagement in Partizipationsverfahren erschöpft und gesellschaftliche wie räumliche Polarisierungen zunehmen.</p>
<p>Was die detaillierte Rekonstruktion der Geschichte des Mauerparks veranschaulicht, findet über den lokalen Kontext hinaus seine Entsprechung an vielen Orten Berlins wie auch in anderen Städten: Es geht um die Grenzen der repräsentativen Demokratie.</p>
<p>Leseprobe (pdf):</p>
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