18. Juni | 18:00
Unsere Neuerscheinung, Things That Were Are Things Again, in Kollaboration mit der GfZK Leipzig wird am 18. Juni von der Grafikerin Katharina Köhler und der Co-Herausgeberin Julia Eckert präsentiert. Die Publikation erscheint begleitend zur gleichnamigen Sammlungsausstellung der GfZK. Damit unternahm das Museum erstmals den Versuch, eine klimaneutrale Ausstellung zu produzieren.
„Die Frage, ob und wie Kunst und ihre Institutionen dazu beitragen können, jenseits extrak-tivistischer Politik eine inklusive gemeinsame Zukunft zu schaffen, ist dringender als je zuvor.“
Was haben Kunstmuseen mit dem Klimawandel zu tun? Müssen sie ihre Arbeitsweise radikal transformieren? Die Kurator*innen und Gestalter*innen der Ausstellung reflektieren den zweijährigen Arbeitsprozess, in dem sie ressourcenschonende und klimafreundliche Strategien erprobten und sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Klimawandel beschäftigten.
THINGS THAT WERE ARE THINGS AGAIN
Franciska Zólyom, Julia Eckert
Müssen Kunstmuseen ihre Arbeitsweise radikal transformieren? Perspektiven zum Umgang mit Kunst in Zeiten des Klimawandels am Beispiel der Sammlung der GfZK – Galerie für Zeitgenössische Kunst
24 künstlerische Positionen, größtenteils aus der Sammlung des Museums sowie mehrere Neuproduktionen, untersuchen technologische, politische, ökonomische und kulturelle Aspekte des Klimawandels. Wie nachhaltig kann Plastik sein? Waren die „Tropen“ schon immer die Zukunft? Lassen sich Prinzipien der Permakultur auf künstlerisches Handeln übertragen?
