Gruppenausstellung: Verplaatst, Annette Kisling

7. Februar – 24. Mai, 2026

Rotterdam in Focus
Gruppenausstellung, Nederlands Fotomuseum (Rotterdam)

Annette Kisling stellt Arbeiten aus der Serie und Publikation „Verplaatst“ im Nederlands Fotomuseum in Rotterdam aus.

„Verplaatst“ bildet den städtebaulichen Wandel Rotterdams fotografisch ab und beschreibt gleichzeitig die gesellschaftliche Veränderung der Stadt. Kislings künstlerisches Werk umfasst zahlreiche fotografische Reihen, die ihre Auseinandersetzung mit der vielschichtigen Bedeutung der uns umgebenden Architektur zeigen.


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Verplaatst
Annette Kisling


Gruppenausstellung: 7. Februar – 24. Mai, 2026

Nederlands Fotomuseum
Pakhuis Santos, Brede Hilledijk 95
3072 KD Rotterdam


Sehen Sie, wie sich das Stadtzentrum von Rotterdam zu einem Ort voller Ikonen und spektakulärer Architektur entwickelt hat.
Rotterdam wird von Fotografen im Laufe der Geschichte auf vielfältige Weise dargestellt. Im Rotterdam der Nachkriegszeit zeigen Cas Oorthuys, Henk Jonker und Aart Klein eine geordnete, helle und moderne Stadt, in der leere Flächen den Fortschritt symbolisieren. Die Fotografien von Carel Blazer und Onno Meeter aus den 1960er- und 1970er-Jahren bieten eine neue, farbenfrohe Perspektive auf die Stadt und spiegeln die sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zeit wider. In den 1980er und 1990er Jahren zerstörten Jannes Linders und Gilbert Fastenaekens den Mythos des ordentlichen Rotterdam. Sie hielten Industriegebiete, leerstehende Gebäude und vergessene Orte fest und ließen so die „Stadtlandschaft” als fotografisches Genre aufblühen.

Man denke nur an die markante Skyline, die Erasmusbrücke und zeitgenössische Hochhäuser wie den Zalmhaven Tower. Fotografen wie Lou Muuse und Janine Schrijver halten die Stadt aus einzigartigen Perspektiven fest und zeigen sowohl die Ästhetik als auch die soziale Bedeutung der städtischen Umgebung. Ihre Bilder werfen die Frage auf: „Wem gehört die Stadt?” und zeigen, wie die Fotografie zum kollektiven Gedächtnis, zur städtischen Identität und zum Engagement der Bewohner beiträgt.

Viele Vintage-Fotografien werden zum ersten Mal gezeigt, darunter 42 seltene stereoskopische Bilder aus einer Privatsammlung. Außerdem ist ein sechs Meter langes Panorama von Siebe Swart zu sehen, das noch nie in Rotterdam ausgestellt wurde. Zu den besonderen Leihgaben gehören Fotografien aus den niederländischen Königlichen Sammlungen, dem Stadtarchiv Rotterdam und dem Maria Austria Institut.

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