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Die Mauerpark-Affäre

Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt #1. Der Mauerpark und die Demokratie

96 Seiten (pdf), 34 Abbildungen
Mit Fotografien u.a. von Stephanie Kloss und Ulrich Wüst

März 2018

ISBN 978-3-947295-01-2 (epub)
ISBN 978-3-947295-08-1 (pdf)

berlinerhefte.de

3,99 EUR

Gedruckt erhältlich bei / printed available at: Books People Places

  • Berliner Hefte 1 cover
  • Berliner Hefte 1 innen

Deutsch

Unmittelbar nach dem Fall der Berliner Mauer beginnen Bürger*innen eigenmächtig mit der Begrünung eines Teils des ehemaligen Grenzstreifens zwischen den Bezirken Prenzlauer Berg im Osten und Wedding im Westen.

Damit schaffen sie die Grundlage für einen Park, um dessen Fertigstellung die folgenden 25 Jahre gerungen wird – eine Zeit, in der sich bürgerschaftliches Engagement in Partizipationsverfahren erschöpft und gesellschaftliche wie räumliche Polarisierungen zunehmen.

Was die detaillierte Rekonstruktion der Geschichte des Mauerparks veranschaulicht, findet über den lokalen Kontext hinaus seine Entsprechung an vielen Orten Berlins wie auch in anderen Städten: Es geht um die Grenzen der repräsentativen Demokratie.

 
Leseprobe (pdf):


 

English

The Mauerpark Affair

Immediately after the fall of the Berlin Wall, local citizens took the initiative and began replanting a section of the former border strip between the districts of Prenzlauer Berg in East Berlin and Wedding in West Berlin.

They thus literally laid the groundwork for a public park whose completion would prove to be a bone of contention for the next twenty-five years—a period in which participatory planning procedures exhausted civic engagement, and social and spatial polarization became increasingly extreme.

As this detailed reconstruction of the history of Mauerpark illustrates, the site is no isolated example but rather symptomatic of developments in many parts of Berlin and other cities too: for what is at stake here is the reach of representative democracy.

Heimo Lattner

Deutsch

Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien und am Whitney Independent Study Program, NY.

Mitbetreiber des Projektraums General Public Berlin (2005–2015).
Seit 2015 Redaktionsmitglied der “Berliner Hefte zur Geschichte und Gegenwart der Stadt” und Co-Hrsg. von „Ibid. – szenische Lesungen aus Dokumenten der Berliner Stadt-und Kunturpolitik“.

Seit 2017 Forschung zum Thema „Autonomie und Funktionalisierung der Kunst” an der UdK Berlin.

Lehrauftrag am Institut für Geschichte und Theorie an der KH-Weißensee (2017–2018).

Judith Laub

Deutsch

Judith Laub, Studium der Kultur- und Politikwissenschaften an der Universität Vincennes-Saint-Denis / Institut d’études européennes (F). Von 2007 bis 2014 Tätigkeit als Untertitlerin und Übersetzerin für u.a. ARTE und TV5 monde. Seit 2012 wissenschaftliche Zusammenarbeit und Co-Autorin künstlerischer Projekte mit Heimo Lattner u.a. für das musikprotokoll im steirischen herbst Graz, Riga Kulturhauptstadt Europa, Festspielhaus Hellerau Dresden, Qo-2 Brüssel, Hebbel am Ufer Berlin.

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