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Die Legende vom Sozialen Wohnungsbau

Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt #2

104 Seiten, 64 Abbildungen
Mit Fotografien u.a. von Jürgen Henschel und Steffen Osterkamp

März 2018

ISBN 978-3-947295-02-9 (epub)
ISBN 978-3-947295-09-8 (pdf)

berlinerhefte.de

3,99 EUR

Gedruckt erhältlich bei / printed available at: Books People Places

Deutsch

Die Wohnungsfrage ist zurück im gesellschaftlichen Diskurs. Es ist die Frage nach einer Wohnraumversorgung für diejenigen, die durch einen boomenden Immobilienmarkt nichts gewinnen.

Dazu gehören in Zukunft auch die Menschen, die bei uns heute Zuflucht suchen. Politik, Wirtschaft sowie verschiedene zivilgesellschaftliche Akteure fordern vor diesem Hintergrund ein Mehr an Sozialem Wohnungsbau. Doch taugt das Fördersystem des Sozialen Wohnungsbaus dazu, langfristig niedrige Mieten zu garantieren?

Dieses Heft räumt mit Missverständnissen auf und erklärt, warum der Soziale Wohnungsbau in seiner bundesdeutschen und Westberliner Ausprägung eine Legende ist: Statt einer nachhaltigen Wohnraumversorgung für einkommensschwache Haushalte ging es bisher vor allem um Wirtschaftsförderung und private Eigentumsbildung.

Grund genug, sich mit dem Prinzip des Sozialen Wohnungsbaus auseinanderzusetzen.

 
Leseprobe (pdf):

English

 

The Myth of Social Housing

The housing issue is back on the agenda. The issue is to provide a decent place to live for all those with nothing to gain from a boom in real estate.

Soon, that will also include the people now seeking asylum here. Politicians, corporate enterprises, and various civic initiatives are therefore demanding more social housing. But can the subsidized social housing system ever guarantee low rents in the long run?

This publication dispels some common misconceptions and reveals why social housing of the sort built in the German Federal Republic and West Berlin is actually a myth.

Instead of meeting the long-term needs of low-income households it has served so far mainly to drive investment and line private pockets: reason enough to revisit the founding principles of social housing.

Andrej Holm

Deutsch

Andrej Holm ist Sozialwissenschaftler mit den Themenschwerpunkten Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik.

Seit Februar 2017 berät Holm die Senatsverwaltung als Mitglied des „Begleitkreises zum Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030“.

Ulrike Hamann

Deutsch

Ulrike Hamann ist Sozial- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet an der Humboldt Universität Berlin am Institut für Sozialwissenschaften im Lehrbereich Diversity and Social Conflict. Sie arbeitet zu Stadt, Wohnen, Rassismus und Migration und ist Gründungsmitglied von Kotti & Co.

Sandy Kaltenborn

Deutsch

Sandy Kaltenborn ist Kommunikationsdesigner und betreibt seit 1999 das Büro image-shift.net. Er ist Gründungsmitglied von Kotti & Co.

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