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X Properties

Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt #11. X Properties verhandelt die Wirkmacht des Finanzkapitals über die soziale und kulturelle Produktion von Stadt, ihre Beziehungsweisen und Subjekte.

Hg. Joerg Franzbecker, Naomi Hennig, Florian Wüst

Text: Christian (Syndikat-Kollektiv), Christoph Casper, Jana Gebauer, Kathrin Gerlof, Katrin Lompscher, Louis Moreno, Raquel Rolnik & Isadora Guerreiro & Paula Freire Santoro, Pheli Sommer

Mit einer Fotostrecke von Kim Bode

Design: Daniela Weirich
E-Book-Design: Camila Coutinho, Janine Sack
ca. 200 Seiten, Deutsch, 16 Abbildungen

Oktober 2022

ISBN 978-3-947295-78-4 (epub)
ISBN 978-3-947295-79-1 (pdf)

berlinerhefte.de

3,99 EUR

Gedruckt erhältlich bei / printed available at: Books People Places

Deutsch

Der Berliner Immobilienmarkt boomt weiter, Kieze werden „entwickelt“, Menschen aus ihren vertrauten Lebenszusammenhängen verdrängt. Wohn-, Arbeits- und Gewerberäume dienen Immobilienkonzernen, Investmentfonds und anonymen Eigentümer*innen als Anlageobjekte, während die mietenpolitische Bewegung das Recht auf Stadt für alle fordert. Doch wer sind die tatsächlichen Akteur*innen hinter der Ökonomisierung städtischen Lebens? Was ermöglicht ihr Handeln – und wie lässt es sich politisch und gesellschaftlich kontrollieren und durchkreuzen?

X Properties verhandelt die Wirkmacht des Finanzkapitals über die soziale und kulturelle Produktion von Stadt, ihre Beziehungsweisen und Subjekte. Das Heft erscheint im Rahmen des gleichnamigen Recherche- und Veranstaltungsprojekts der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK). Die Textbeiträge von Christian (Syndikat-Kollektiv), Christoph Casper, Jana Gebauer, Kathrin Gerlof, Katrin Lompscher, Louis Moreno, Raquel Rolnik & Isadora Guerreiro & Paula Freire Santoro und Pheli Sommer verbinden Berliner Fallstudien mit globalen Perspektiven auf die De-/Finanzialisierung der Stadt.

Joerg Franzbecker

Deutsch

Joerg Franzbecker co-produziert, -kuratiert und -publiziert in wechselnden kollektiven Zusammenhängen verschiedene, recherchebasierte und wissensproduzierende Formate im Kontext von Kunst und Stadtraum und ist Mit-Verleger der Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt.

Naomi Hennig

Deutsch

Naomi Hennig lebt in Berlin, wo sie als Forscherin, Künstlerin, Kuratorin, Redakteurin und Projektkoordinatorin arbeitet. Sie hat an der ECA Edinburgh und der UdK Berlin studiert und ist seitdem an einer Reihe künstlerisch geführter Initiativen beteiligt. Sie hat an kuratorischen Projekten mitgearbeitet, darunter eine Ausstellung über die Artist Placement Group (APG) mit Ulrike Jordan, die im Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Berlin, und in der Summerhall, Edinburgh (2015/16), gezeigt wurde. 2012 war sie Ko-Kuratorin des Forschungs- und Ausstellungsprojekts Spaceship Yugoslavia in der nGbK Berlin. Zwischen 2013 und 2015 organisierte sie das Ausstellungsprogramm der Galerie im Turm.
Ihre künstlerische und kuratorische Forschung dreht sich um die Memorialisierung politischer Mikrogeschichten sowie um die Beziehungen zwischen Ort, Geschichte, Ökologie und Wirtschaft.

English

Naomi Hennig lives in Berlin, where she works as researcher, artist, curator, editor, and project coordinator. She graduated from ECA Edinburgh and UdK Berlin and has since been involved in a number of artist-run initiatives. She collaborated in curatorial projects including an exhibition on the Artist Placement Group (APG) with Ulrike Jordan, presented at Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Berlin, and Summerhall, Edinburgh (2015/16). She co-curated the research and exhibition project Spaceship Yugoslavia at nGbK Berlin in 2012. Between 2013 and 2015, she organized the exhibition program at Galerie im Turm.
Her artistic and curatorial research revolves around the memorialization of political micro-histories, as well as the relationships of place, history, ecology, and economy.

Florian Wüst

Deutsch

Florian Wüst arbeitet als Filmkurator, Künstler und Verleger in Berlin. Er kuratiert Filmprogramme und Ausstellungen für internationale Kunstinstitutionen, Kinos und Festivals. Von 2016 bis 2020 war er Film- und Videokurator der transmediale. Jüngste kuratorische Projekte umfassen das IMPAKT Festival 2022 The Curse of Smooth Operations in Utrecht, gemeinsam mit Erik Bünger, sowie zwei Ausstellungen im Centro Internacional de Cultura Contemporánea Tabakalera, San Sebastián: Zin Ex. From Abstraction to Algorithm (2020) und Zin Ex. Body and Architecture (2021). Wüst ist Mitgründer der Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt, einer fortlaufenden Reihe von Publikationen, die die sozialen, kulturellen und ökonomischen Veränderungen in Berlin und anderen Städten thematisiert.

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