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Never Mind the Nineties

Eine Medienarchäologie des Kunststandorts Berlin

Mit über 50 Abbildungen, Bildsequenzen, Filmausschnitten und Audio
6 Gespräche, Deutsch
Gestaltung: Madeleine Stöber

ca. 50 MB

November 2019

ISBN 978-3-947295-50-0 (epub)

 

5,99 EUR

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Deutsch

Während die 1990er Jahre gerade dabei sind, Geschichte zu werden, führt das Buchprojekt eine Archäologie der von ihr verbliebenen Dokumente und Überbleibsel durch: Diese Archäologie der 1990er Jahre beschäftigt sich mit einer Zwischenzeit, die als „jüngstvergangene“ (Walter Benjamin) noch keine verbindliche Geschichte geworden ist.

Zeitung — »Archäologie autonomer Zeitungen in den 90ern: scheinschlag und A.N.Y.P.« — Gespräch mit Ulrike Steglich und Stephan Geene

Archiv — »Es wird gewesen sein: (Über)Leben und Arbeiten im post Futur II-Zeitalter.« — Gespräch mit Bettina Allamoda

Büro — »Wir wollten, dass auf der Ebene der Produktion miteinander gesprochen wird.« — Gespräch mit Waling Boers

Tonträger — »Diese Verweigerungshaltung, die kann ich total nachvollziehen.« — Gespräch mit Mo Loschelder

Video — »Wie besetzte ich ein Haus, und wie berichte ich darüber?« — Gespräch mit Manuel Zimmer

Plakat — »So inszenieren wir die Stadt!« — Gespräch mit Carl Hegemann und Bernd Frank

English

Die Gesprächsreihe fand im Rahmen des von der Einstein-Stiftung geförderten Forschungsprojekts Autonomie und Funktionalisierung — eine kulturhistorisch-ästhetische Analyse der Kunstbegriffe in der Bildenden Kunst in Berlin seit den 1990er Jahren bis heute an der Universität der Künste Berlin statt.

Knut Ebeling

Deutsch

Knut Ebeling ist Philosoph, Medientheoretiker und Kunstkritiker. Seit 2009 ist er Professor für Medientheorie und Ästhetik im Fachgebiet Theorie und Geschichte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Er lebt und lehrt in Berlin.

Annette Maechtel

Deutsch

Annette Maechel lebt und arbeitet als selbständige Kuratorin, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und Dozentin in Berlin. Ihr Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich explizit mit Berlin als einem politischen und diskursiven Raum. Ihr kuratorischer Ansatz ist recherchebasiert, meist kollektiv und nutzt unterschiedlichste Medien und Formate u.a. temporäre Räume, Publikationen, Spaziergänge, Radioprogramme, aber auch institutionelle Ausstellungen.
2018 schloss sie ihre Dissertation an der HGB Leipzig ab. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Einstein-Forschungsvorhaben „Autonomie und Funktionalisierung“ an der UdK Berlin, Institut für Theorie und Geschichte der Gestaltung.

Heimo Lattner

Deutsch

Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien und am Whitney Independent Study Program, NY. Mitbetreiber des Projektraums General Public Berlin (2005–2015). Seit 2015 Redaktionsmitglied der “Berliner Hefte zur Geschichte und Gegenwart der Stadt” und Co-Hrsg. von „Ibid. – szenische Lesungen aus Dokumenten der Berliner Stadt-und Kunturpolitik“. Seit 2017 Forschung zum Thema „Autonomie und Funktionalisierung der Kunst” an der UdK Berlin. Lehrauftrag am Institut für Geschichte und Theorie an der KH-Weißensee (2017–2018).

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